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Work: Digitalisierung und Nachhaltigkeit in der Entwicklungshilfe

Dargestellt am Beispiel der Klinikpartnerschaft zwischen Klinikum Nürnberg und dem Hôpital in Bassar (Togo)

In der Klinikpartnerschaft zwischen dem Klinikum Nürnberg und dem Krankenhaus in Bassar (Togo), gefördert durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit (BMZ), wird gezeigt, dass Entwicklungshilfe unter Berücksichtigung von Digitalisierung und Nachhaltigkeit sehr erfolgreich und zum Nutzen der Menschen eingesetzt werden kann. Dabei spielen u.a. Telemedizin, WhatsApp und Skype eine Rolle.

In der Klinikpartnerschaft zwischen dem Klinikum Nürnberg und dem Krankenhaus in Bassar (Togo) (im Auftrag des Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) gemeinsam mit der Else Kröner-Fresenius-Stiftung) wird gezeigt, dass Entwicklungshilfe unter Berücksichtigung von Digitalisierung und Nachhaltigkeit sehr erfolgreich und zum Nutzen der Menschen eingesetzt werden kann. Nicht nur die Übergabe von Sachmitteln (Ultraschallgerät, CTG, Sterilisatoren, Sauerstoffkonzentratoren) verbessern die Situation vor Ort, sondern auch die Kontinuität beim kollegialen Austausch, das Beantworten von Fragen bei Diagnoseschwierigkeiten, aber auch die Verbesserung der Ver- und Entsorgungsinfrastruktur (Wasserversorgung durch einen Brunnen, Einführung einen Abfallmanagementsystems) sind wichtige Elemente. Dabei spielen u.a. Telemedizin, WhatsApp und Skype eine große Rolle, denn erst dadurch ist es möglich, Echtzeit-Instruktionen und -Kontakte zu realisieren und zu vertiefen. Kontinuierliche Schulungen in Diagnostik und Hygiene sind sehr wichtig; dies konnte mit Hilfe der digitalen Infrastruktur dezentral (ortsunabhängig) von Nürnberg aus durchgeführt werden. Der Verein Technik ohne Grenzen e.V. hat uns bei der Gerätereparatur und -pflege unterstützt. Der Verein hat ebenfalls dafür gesorgt, dass der infektiöse Müll in einem Spezial-Verbrennungsofen verbrannt wird und der restliche Müll getrennt wird.
Diese Klinikpartnerschaft hat eine Laufzeit von 18 Monaten und läuft noch bis 31.12.2018. Frau Dr. Barbian wird über die Partnerschaft im Allgemeinen und bezogen auf das konkrete Projekt berichten und zeigen, dass sowohl die Digitalisierung als auch die Nachhaltigkeit im Projekt zum Erfolg geführt haben.